Initiator von „Ein Kleid für Maria“ spottet über Heiliges

Dompropst von Holtum beim Satire-Abend im Aachener Dom

Am Samstag und Sonntag der Festwoche zum Jubiläum „40 Jahre Weltkulturerbe“ wird im Aachener Dom ein Satire-Abend veranstaltet, bei dem auch der Initiator von „Ein Kleid für Maria“, Dompropst Manfred von Holtum, mehrere Worte über Heilige, sowie das Gnadenbild findet:

„Was erben wir eigentlich“, meint von Holtum. „Richtig, unsere Namen, aber ob das immer so ein schönes Erbe ist? Oder möchten Sie Wendelin heißen?“ Das Publikum ist begeistert. Wendelin, der Heilige der Rinder, Schafe und Schweine! „Max? Nur drei Buchstaben und am Ende ein X“, fährt von Holtum in der Analyse fort.

Mutig greift der Dompropst ein heißes Eisen an, denn der Design-Wettbewerb „Ein Kleid für Maria“ rund um das Gnadenbild schlägt hohe Wellen der Empörung. „Ja, schlimm“, meint von Holtum ironisch. „Man sagt, Maria soll ein Alltagskleid verpasst werden, vielleicht sogar ein Bikini, unerhört!“ Das sitzt.

Ein Wort aus der Bergpredigt zeigt uns, wie Gott selbst es mit Satire, Spott und Hohn sieht:
„Wer zum Nächsten sagt: Du Narr! wird dem höllischen Feuer verfallen sein“ (Mt.5,22).

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